Anschaffung

[box style=”1″][googlefont font=”Sanchez” size=”16px”]Die Kosten für einen Shiba-Welpen liegen meist zwischen 1.200 und 2.500 €. Abweichungen sind möglich, sollten jedoch kritisch hinterfragt werden.[/googlefont][/box]

Es gibt eine Reihe professioneller Shiba-Züchter, ebenso wie Hobbyzuchten. Einige davon sind in Verbänden organisiert. Was oder wer empfehlenswert ist, kann pauschal nicht beantwortet werden, es kommt – wie so oft im Leben – auf den Einzelfall an.

Unsere Erfahrungen auf der Suche nach einem geeigneten Shiba-Züchter haben wir in diesem Blogbeitrag festgehalten.

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[separator headline=”h3″ title=”Woran erkenne ich einen seriösen Züchter?”]

Anbei eine Checkliste, die euch helfen soll, die Seriosität eines Züchters anhand objektiver Kriterien zu beurteilen und mögliche Vermehrer auszusieben. Natürlich spielen daneben auch euer persönlicher Eindruck und das Bauchgefühl eine wichtige Rolle. Letztlich müsst ihr Vertrauen zum Züchter haben.

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[separator headline=”h4″ title=”Ausschreibung”]

Es empfiehlt sich die Internetrecherche.

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[list_item icon=”ok”] Sind die Kontaktdaten vollständig angegeben, inklusive Adresse und Telefonnummer?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Wird die angegebene Wohnung auch dauerhaft bewohnt?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Werden maximal zwei Würfe im Jahr verkauft?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Werden maximal zwei Rassen gezüchtet?[/list_item]

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[separator headline=”h4″ title=”Züchter”]

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[list_item icon=”ok”] Ist der Züchter in einem Verband?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Ist dieser Verband anerkannt und verfügt dieser über eine eigene Webseite?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Ist der Züchter auf der Webseite verzeichnet?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Kann die Zuchtordnung des Verbandes öffentlich eingesehen werden?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Gibt es ausreichend weitere Züchter der gleichen Rasse im Verband?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Liegt eine Zuchterlaubnis gemäß Tierschutzgesetz vor?[/list_item]

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[separator headline=”h4″ title=”Zuchtstätte”]

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[list_item icon=”ok”] Sind die Welpen im Haus statt in einem Zwinger untergebracht?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Wird für die Welpen ausreichend Fläche – innen wie außen – bereitsgestellt?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Ist die Umgebung sauber?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Kann das „Welpenzimmer“ besichtig werden?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Ist das Muttertier anwesend?[/list_item]

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[separator headline=”h4″ title=”Muttertier und Welpen”]

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[list_item icon=”ok”] Sieht das Muttertier gepflegt und gesund aus?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Sehen die Welpen gepflegt und gesund aus?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Besteht eine Bindung zwischen Muttertier und Welpen?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Wird ausreichend Wasser und Futter bereitgestellt?[/list_item]

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[separator headline=”h4″ title=”Papiere”]

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[list_item icon=”ok”] Gibt es einen Kaufvertrag und wird der Kaufpreis quittiert?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Gibt es einen Impfausweis mit entsprechenden Impfaufklebern?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Sind die Welpen gechipt und der Chipcode im Impfausweis verzeichnet?[/list_item]

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[separator headline=”h4″ title=”Verkaufsgespräch”]

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[list_item icon=”ok”] Räumt der Züchter Bedenkzeit ein und setzt niemanden unter Druck?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Werden die Shiba-Welpen frühestens mit 8 Wochen abgegeben?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Erkundigt sich der Züchter um die Haltungsbedingungen des Käufers?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Weist der Züchter auf rassenspezifische Besonderheiten und laufende Kosten hin?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Gibt der Züchter seinen Welpen nicht beim ersten Besuch sofort mit?[/list_item]

[list_item icon=”ok”] Will der Züchter auch nach dem Kauf weiterhin über den Welpen informiert werden?[/list_item]

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Je mehr dieser Fragen mit nein beantwortet werden müssen, desto währscheinlicher steht für den Züchter weniger das Wohl der Tiere und mehr der eigene finanzielle Gewinn daraus im Vordergrund. Seid deshalb vorsichtig und kritisch, auch wenn die kleinen Welpen unglaublich süß sind. Es ist zu eurem Besten! 🙂

 

Habt Ihr Ergänzungen für die Checkliste? Dann immer gerne her damit!

9 Kommentare

  1. Hier ein paar Tipps.
    1. Bei seriösen Züchtern bekommt man von heute auf morgen keinen Welpen, oft gibt es lange Wartelisten. Im Durchschnitt gebären Hündinnen 3- 4 Welpen.
    Oft haben Züchter nur wenige Zuchthündinnen, so dass nicht immer in der Zuchtstätte Welpen erwartet werden. Einmal pro Jahr und  Hündin kann es dann Welpen geben.
    Hat man einen Züchter gefunden, und alles passt, sollte man sich in Geduld üben. Das warten wird belohnt.
    Wie suche ich meinen Hund fürs Leben aus? Und wie den richtigen Züchter!
    Optimal ist es wenn man den Züchter besucht, eh überhaupt Welpen da sind.
    WARUM?
    Meist hat man dann nur Augen für die Welpen und vergisst den Rest, der aber auch eine wichtige Rolle spielt bei der Wahl des Züchters und seines neuen Familienmitglied.
    (siehe weiter unten Beschrieben) Man hat bestimmte Vorstellungen, wie der Hund aussehen soll, und so ist es wichtig die Elterntiere vor Ort kennen zu lernen um sie in Ihrem  Verhalten, Aufgeschlossenheit und Wesen zu sehen.
    Um auch Aufschluss über  die Sozialerziehung der Eltern mit zu erleben.
    Optimal ist es mehrere Züchter aufzusuchen, so kann man sich ein besseres Bild von den verschiedenen Zuchtstätten machen.
    Wichtig ist es auch, dass die Chemie zwischen dem Züchter und Welpenkäufer passt. Die Zuchthunde sollten vorgestellt werden. (zumindest die Zuchthündin, da nicht immer der Deckrüde vor Ort lebt)
    Und dennoch sollte der Züchter den betreffenden Rüden gut Beschreiben können. (Charakter, Verhalten, Gesundheit)
    Wichtig ist auch zu sehen wie und wo die Welpen aufwachsen, da es der erste Schritt im Leben eines Welpen ist, ist die erste Prägephase beim Züchter ausschlaggebend für eine gute Sozialisierung. Wachsen Welpen unter Stress und Abgeschiedenheit ohne soziale Kontakte hat es später zur Folge, dass sie ängstlich und scheu werden.
    Nach was sollte mach den Züchter fragen bzw sich zeigen lassen.
    1. Die Papiere der Untersuchungen auf Erbkrankheiten.
    Das sind: Augen, PL= Kniescheibe(max. Grad1), HD= Hüfte (Zucht bis B-Hufte ok)  und DNA Abdruck Warum ist es denn so wichtig das die Zuchttiere eine Zuchtzulassung, und die Erforderlichen Untersuchungen, so wie eine  Ahnentafel haben.
    Warum mit Papieren?:
    ” Ich will doch nicht züchten!”
    hier geht es nicht um Zucht oder NICHT Zucht!
    hier geht es um die Gesundheit Ihres Welpen, Ihres neuen Familienmitglied.
    Man hört immer öfter von Kranken – und Problem Hunden.
    Warum ?
    Weil Verpaarungen gemacht werden (OHNE Papier und oft auch OHNE Zuchtwissen), wo Elterntier unerkannte oder verschwiegen Fehler oder Krankheiten haben. Und das Risiko besteht auf Verwandtschaft zu treffen = Inzucht.
    Papiere geben zumindest die Sicherheit das Erbkrankheiten ausgeschlossen sind.  Es gibt die Sicherheit, dass die Welpen gesund sind,  da die Eltern nur dann eine Zuchtzulassung erhalten, wenn die vorgeschriebene Untersuchungen ohne Mangel sind. ” Zuchtzulassung ”
    Leider gibt es auch unter Züchtern schwarze Schafe ” deshalb sollte man sich vor Ort selbst eine Bild machen. Wenn Welpen sofort zur Verfügung stehen und angeboten werden VORSICHT!
    Wichtig ist auch die Umgebung wo die Welpen aufwachsen, was  einen großen Einfluss auf die Gesundheit und Sozialisierung des Welpen bedeutet.
    Denken Sie bitte dran Ihr neues Familienmitglied soll recht lange gesund und munter bei Ihnen leben.
    Hier noch mal was eine gute Zucht ausmacht.
    Zuchttiere sind auf Erbkrankheiten untersucht.
    Das sind: Augen, Patella (Kniescheibe) HD (Hüfte Dysplasie) DNA Abdruck; Führung von Zuchtbuch. Die Zucht unter einem Zuchtverein verhindert das Hündinnen über das 8. Lebensjahr hinaus noch gedeckt werden und nicht bei jeder  Läufigkeit gedeckt werden.
    ALSO AUGEN AUF BEIM WELPENKAUF!

    1. Vielen Dank Kerstin für deinen Kommentar und die guten Tipps! Es zeigt wie wichtig es ist die richtigen Fragen zu stellen, um einen ungeschönten Eindruck von der Zucht zu erhalten.

  2. Mein Bruder hatte mal den Fall, dass er keinen Kaufvertrag abgeschlossen hatte und der Eigentümer dann die neuen Tiere auch noch mit zurück verlangt hat. Das war eine doofe Situation. Danke für den tollen Blog Artikel.

  3. Geschenkt ist noch zu teuer, mein Shiba Inu hat im Jahr 2009 1200 Euro gekostet, das war es mir wert.
    Aber wenn ich den Preis erwähne, höre ich immer „was so viel Geld“, das sind Leute mit teuren Autos und oder auch teuren Urlaubsreisen, keiner ist bereit für ein Tier Geld aus zu geben aber jeder will einen Shiba haben.
    Im Nachbahrort hat einer einen Shiba aus Tschechien mit einer viel zu breiten Schnauze und ein bekannter der von meinem fasziniert ist hat sich einen mit Boxer Schnauze zugelegt, Hauptsache er hat einen Schwanz wie meiner, das sie keinen reinrassigen Shiba bekommen haben ist egal Hauptsache billig und meist zu früh abgegeben aber wie gesagt teures Auto und beim Urlaub wird auch nicht gespart und der Hund landet bestenfalls in einer Tierpension bis sie wieder vom Urlaub zurück sind.

    1. Hi Christian,

      da stimme ich dir zu. In solchen Fällen spart man nicht selten am falschen Ende mit entsprechenden Folgen für Tier und Halter. Daher vorher unbedingt informieren. 🙂

  4. Hallo Florian,

    welche Züchterverbände siehst du beispielhaft als seriös und empfehlenswert an? Wenn ich danach recherchiere, fällt mir auf, dass es zu einem Verbandsnamen bzw. Kürzel häufig mehrere Möglichkeiten gibt und auch verschiedene Websites existieren. Meist sind sich die Verbände auch untereinander nicht grün.Hier herrscht bei mir deshalb absolute Hilflosigkeit 🙁 Kannst du mir dabei noch ein wenig (mehr) auf die Sprünge helfen?
    Eine weitere Frage ergibt sich für mich ergänzend zu deiner schönen Aufstellung: Die Spanne von 1200-2500 € erscheint mir recht wage bzw. sehr ungenau: Ich nehme an, du/ihr habt euch bei der Züchtersuche ebenfalls an die obige Aufstellung bzw. Checkliste gehalten: Was habt ihr denn konkret für euren Shiba bezahlt, zumindest so in etwa?

    Liebe Grüße
    Marita

    1. Hi Martia,

      für Shibas zählen insbesondere der Shiba Club Deutschland e.V. sowie der Deutsche Club für nordische Hunde zu den anerkanntesten Zuchtverbänden.

      Die Spanne von 1.200 bis 2.500 Euro variiert natürlich von Züchter zu Züchter, deckt aber sehr gut das Preisspektrum ab. Wir lagen bei Yoshi im guten Mittelfeld. Preise die deutlich darunter liegen sollten allerdings aufhorchen lassen.

  5. Hallo, wir hatten leider kein Glück mit unseren Liebling Akito. Vor acht Jahren kauften wir ihn bei einem Züchter, einen Ahnenpass haben wir auch.
    Leider war unser Liebling von Anfang an krank, was eigentlich Rasseuntypisch ist. Schon als Welpe begann er sich fürchterlich zu kratzen, es wurde eine Pollenallergie festgestellt die dann später noch in eine Futterallergie überging. Aber das war nicht das einzige Problem, unser geliebter Shiba hatte chronischen Durchfall, später kam immer wiederkehrende Bauchspeicheldrüsenentzündungen dazu, seine Blutwerte waren immer grauenhaft. Er konnte auch keine Vitamine speichern (Bekam jede Woche B12 gespritzt), ihr könnt euch sicherlich vorstellen was wir durchgemacht haben. Aber man hofft ja immer, auch nach tausenden Euro`s Tierarztkosten und Millionen Tränen, konnten die Ärzte nichts mehr für unseren Liebling tun. Vor zwei Wochen mussten wir Abschied nehmen.
    Wenn etwas Zeit ins Land gegangen ist, wollen wir uns wieder einen Shiba als Familienmitglied anschaffen, ich hoffe das wir da mehr Glück haben und einen passenden Züchter finden.
    Der Shiba ist ein ganz toller Hund, den man einfach nur lieben kann.
    Ulrike J.

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