Aussehen & Fellfarben

Wie sieht ein Shiba Inu aus?

Kompakt, fuchsartig, mit wachem Blick und eingerollter Rute: Der Shiba ist unverkennbar. Hier findest du alle anerkannten Fellfarben mit Bildern – und eine ehrliche Einordnung der „Mini-Shibas“.

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026

Roter Shiba Inu Yoshi im Profil vor goldenem Herbsthintergrund

Kurz gesagt: Ein Shiba Inu ist ein kleiner, kräftig gebauter Spitz mit dreieckigen Stehohren, mandelförmigen Augen und einer über dem Rücken eingerollten Rute. Er kommt in vier Fellfarben vor (Rot, Sesam, Schwarzloh, Creme) und trägt bei jeder Farbe das cremeweiße „Urajiro“-Abzeichen.

Die typischen Merkmale

  • Größe: Rüden ca. 38–41 cm, Hündinnen 35–38 cm; Gewicht 8–11 bzw. 6–9 kg (Details im Steckbrief).
  • Ohren: klein, dreieckig, aufrecht, leicht nach vorn geneigt.
  • Augen: dreieckig-mandelförmig, dunkelbraun, mit dem charakteristischen aufmerksamen Ausdruck.
  • Rute: dick und über dem Rücken eingerollt oder sichelförmig getragen.
  • Fell: Stockhaar mit harter Deckschicht und weicher, dichter Unterwolle.

Die Fellfarben im Überblick

Shiba Inu in der Fellfarbe Rot

Rot

Die bekannteste und häufigste Farbe – leuchtend fuchsrot. Der klassische Shiba, wie ihn die meisten vor Augen haben. (Hier: unser Yoshi.)

Shiba Inu in der Fellfarbe Sesam

Sesam

Rotes Grundfell mit schwarzer Spitzung, in Abstufungen (Schwarz-Sesam, Rot-Sesam). Wirkt changierend und edel.

Foto: Yossarian22, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Shiba Inu in der Fellfarbe Schwarzloh (Black & Tan)

Schwarzloh (Black & Tan)

Schwarz mit lohfarbenen und cremeweißen Abzeichen an Wangen, Augenbrauen, Beinen und Brust.

Foto: Maarten (Niederlande), CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Shiba Inu in der Fellfarbe Creme / Weiß

Creme / Weiß

Existiert, gilt aber als Fehlfarbe: Das typische Urajiro ist auf hellem Fell nicht erkennbar. Keine Standardfarbe für die Zucht.

Foto: Dllu, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Was ist „Urajiro“?

Urajiro sind die cremeweißen Abzeichen, die jeder korrekt gefärbte Shiba trägt: an Wangen und Kehle, an Brust und Bauch, an den Beininnenseiten und der Rutenunterseite. Sie geben dem Shiba sein typisches, sauber gezeichnetes Gesicht. Fehlt das Urajiro (wie bei rein weißen Tieren), gilt das als Fehlfarbe.

Mame Shiba & „Mini-Shiba“ – ehrlich eingeordnet

Wichtig vorweg: Der „Mame Shiba“ („mame“ = Bohne) ist keine eigene, anerkannte Rasse. Es handelt sich um besonders klein gezüchtete Shibas – oft aus der Verpaarung zweier zwergwüchsiger Tiere. Die japanische Dachorganisation NIPPO erkennt sie nicht als eigenen Typ an.

Das gezielte Züchten auf Miniaturgröße bringt Gesundheitsrisiken mit sich und ist ein beliebtes Feld unseriöser Vermehrer. Auch der Begriff „Mini-Shiba“ wird uneinheitlich benutzt – teils für Mame Shibas, teils für Kreuzungen mit anderen Kleinhunderassen. Unser Rat: Finger weg von „Mini“-Versprechen und stattdessen auf einen gesunden Standard-Shiba aus seriöser Zucht setzen.

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