Ernährung
Was frisst ein Shiba Inu?
Ein Shiba braucht hochwertiges, fleischreiches Futter – ob als Trockenfutter, Nassfutter oder BARF, ist Geschmackssache. Wichtiger sind Qualität, die richtige Menge und ein wachsames Auge aufs Gewicht.
Kurz gesagt: Ein Shiba Inu frisst am besten ein hochwertiges, fleischreiches Futter mit hohem Fleischanteil und ohne unnötige Füllstoffe (Zucker, viel Getreide). Ob Trockenfutter, Nassfutter oder BARF – entscheidend ist die Qualität und dass die Menge zum Gewicht und Aktivitätslevel passt.
Die drei Futterarten im Vergleich
- Trockenfutter: praktisch, lange haltbar, gut für die Zähne. Achte auf hohen Fleischanteil und wenig Getreide/Zucker.
- Nassfutter: schmackhaft und feuchtigkeitsreich, oft besser akzeptiert. Höhere Kosten, kürzer haltbar nach dem Öffnen.
- BARF (biologisch artgerechtes rohes Futter): rohes Fleisch, Innereien, Gemüse, Knochen. Sehr natürlich, aber nur mit fundiertem Wissen bzw. Rationsberechnung – sonst drohen Mangel- oder Überversorgung.
Wie viel und wie oft?
- Welpe: 3–4 kleine Mahlzeiten pro Tag, Menge nach Herstellerangabe und Wachstum.
- Erwachsen: 2 Mahlzeiten pro Tag. Als grobe Richtwerte gelten je nach Futter ca. 2–3 % des Körpergewichts – die genaue Menge hängt von Futterart, Alter und Aktivität ab.
- Gewicht im Blick: Der Shiba neigt bei Überfütterung zu Übergewicht. Du solltest die Taille sehen und die Rippen gut fühlen können. Leckerlis in die Tagesration einrechnen.
Diese Lebensmittel sind für Hunde giftig
Egal welche Fütterungsart – diese Dinge gehören niemals in den Napf:
- Schokolade & Kakao (Theobromin)
- Zwiebeln, Knoblauch, Lauch (roh & gekocht)
- Weintrauben & Rosinen
- Xylit (Birkenzucker, z. B. in zuckerfreiem Kaugummi)
- Avocado, Macadamianüsse
- Alkohol, Koffein
- gekochte Knochen (Splittergefahr)
Shiba-typische Besonderheiten
Manche Shibas sind wählerisch oder neigen zu Futtermittel-Allergien (Haut, Verdauung). Wenn dein Hund schlecht frisst oder empfindlich reagiert, hilft oft ein hochwertiges Futter mit wenigen, klar deklarierten Zutaten (getreidearm, mit einer Fleischquelle). Bei anhaltenden Problemen zum Tierarzt – das gehört mit zur Gesundheitsvorsorge.
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