Gesundheit & Versicherung
Gesundheit des Shiba Inu
Der Shiba gilt als robuste, langlebige Rasse mit wenigen genetischen Problemen – vorausgesetzt, er stammt aus seriöser Zucht. Trotzdem solltest du typische Krankheiten kennen und richtig versichert sein.
Lebenserwartung: 12–16 Jahre
Bei guter Haltung, ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Vorsorge erreichen Shibas oft ein hohes Alter – 12 bis 16 Jahre sind normal, einzelne werden noch älter. Die Rasse ist als Naturtyp vergleichsweise wenig überzüchtet, was ihr zugutekommt.
Typische Krankheiten und Veranlagungen
Ein verantwortungsvoller Züchter untersucht die Elterntiere auf die bekannten Veranlagungen. Auftreten können unter anderem:
- Patellaluxation – Verrutschen der Kniescheibe, bei kleinen Rassen häufiger.
- Hüftgelenksdysplasie (HD) – Fehlstellung des Hüftgelenks; seriöse Zucht reduziert das Risiko.
- Augenerkrankungen – etwa progressive Retinaatrophie (PRA), Katarakt oder Glaukom.
- Allergien und Atopien – Haut- und Futterallergien kommen vor.
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) – gut behandelbar, wenn erkannt.
Wichtig: Das sind mögliche Veranlagungen, keine Garantie. Ein Shiba aus geprüfter Zucht hat in der Regel kein erhöhtes Krankheitsrisiko gegenüber anderen Rassen.
Versicherungen: was wirklich sinnvoll ist
Hundehaftpflicht – Pflicht bzw. Muss
Die Hundehaftpflichtversicherung ist in vielen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben und in allen anderen schlicht unverzichtbar. Sie zahlt, wenn dein Hund einen Schaden verursacht – vom zerbissenen Schuh des Nachbarn bis zum verursachten Verkehrsunfall. Kosten: meist nur 4–10 € im Monat. Hier zu sparen wäre fahrlässig.
OP- und Krankenversicherung – Abwägungssache
Eine OP-Versicherung deckt teure Operationen ab, eine Vollkrankenversicherung zusätzlich Behandlungen und Vorsorge. Beides kostet je nach Tarif und Alter 20–50 € im Monat. Sinnvoll, wenn du im Ernstfall einen vierstelligen Betrag nicht problemlos stemmen könntest. Alternativ kannst du diszipliniert eine eigene Rücklage bilden.
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